Eichhörnchen füttern
Warum ein Futterhaus für Eichhörnchen?
Eichhörnchen sind tagaktive Kletterkünstler die Groß und Klein faszinieren. Die mit den Siebenschläfern verwandten Tiere besitzen eine außergewöhnliche Anatomie und verfügen über eine enorme Sprungkraft. Sie gehören zu den beliebtesten Wildtieren überhaupt. Häufig sind die Bedingungen in unseren Gärten für Eichhörnchen nicht ideal und die Wildtiere benötigen Hilfe. Weiter führen klimatische Veränderungen dazu, dass Haselnüsse weniger Früchte tragen und diese auch früher reif sind. Mit gezielten Maßnahmen können Sie Eichhörnchen füttern und somit helfen. Erfahren Sie nachfolgend alles rund um das Thema Eichhörnchen füttern.
Ein Futterhaus für den niedlichen Gartenbewohner
Kinder lieben die putzigen Tierchen mit den Pinselohren. Und wer die flinken Klettermeister schon beobachtet hat, versteht warum: es ist faszinierend die rasanten Bewegungen durch die Baumkronen zu beobachten. Die possierlichen Tiere wiegen zwischen 250 und 500 Gramm. Der buschige Schwanz des Eichhörnchens dient zur Koordination beim Springen und zur Kommunikation. Viele Fähigkeiten sind bei Eichhörnchen angeboren. Manche Fähigkeiten müssen erlernt werden. Mit dem Wort Eicheln hat der Tiername wenig zu tun, denn beliebte Nahrung sind Nüsse, Samen, Würmer oder Insekten. Eicheln werden nicht gefressen. Der erste Teil des Namens „Eich“ leitet sich von dem althochdeutschen Wort „aig“ ab, was so viel bedeutet wie „schnell bewegen“. Das Nest der Eichhörnchen wird als Kobel bezeichnet. Die Lebenserwartung von Eichhörnchen beträgt circa 10 Jahre. Die natürlichen Feinde sind vor allem Habichte und Bussarde, aber auch Marder und Hauskatzen. Dank der großen Augen haben Eichhörnchen einen Rundumblick, der hilft, die potentiellen Feinde rechtzeitig zu erkennen.
Das Europäische Eichhörnchen
Die Fellfarbe der roten Eichhörnchen kann sehr unterschiedlich sein. Der Bauch ist immer weiß gefärbt, die Fellfarbe kann von hellem Fuchsrot bis zu Schwarz variieren. In klimatisch ungünstigen Regionen ist das Fell dunkler, länger und dichter. Das amerikanische Grauhörnchen unterscheidet sich deutlich vom Europäischen Eichhörnchen. Es hat beispielsweise keine Pinsel an den Ohren. Es verdrängt das rote Eichhörnchen. Ein Miteinander gibt es bei diesen beiden Arten kaum.
Futter für den Winter gesucht
Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf. In ihrer Winterruhe sind sie nur zeitweise aktiv und verlassen die Schlafhöhle vor allem, um Nahrung aufzunehmen. Die meiste Zeit des Lebens verbringen Eichhörnchen in Baumkronen. Eichhörnchen legen Nahrungsvorräte für den Winter an. Dank des ausgeprägten Geruchssinns können Eichhörnchen einen Futtervorrat unter einer 30 cm hohen Schneedecke wahrnehmen. Eichhörnchen gehören nicht zu den bedrohten Wildarten, dennoch sind sie dankbar über Unterstützung.
Eichhörnchen füttern: So geht's
In naturnahen Gärten und in der Nähe von Buchenwäldern fühlen sich Eichhörnchen wohl und finden zunächst auch ausreichend Nahrung. Meist sind die Bedingungen im Spätherbst für die Nager nicht mehr optimal und es ist notwendig, dass ihnen zusätzliches Futter zur Verfügung gestellt wird.
Natürliches Futter für Eichhörnchen:
- Haselnüsse, Bucheckern, Maronen, Walnüsse
- Samen und Kerne (z. B. Sonnenblumenkerne)
- Kiefernzapfen, Triebe frischer Zweige, Knospen, teilweise junge Rinde
- Beeren von Wildobst
Wissensfakt: Als Ergänzung bietet sich spezielles Eichhörnchenfutter an. Dies setzt sich wie folgt zusammen: Sonnenblumenkerne, Haferkerne, Erdnüsse, Puffmais, Rosinen, Hagenbutten, Haselnüsse, Walnüsse und Zirbelnüsse.
Eichhörnchen füttern: 3 wichtige Tipps
- Optimal ist es, wenn Sie die Eichhörnchen bereits vom Frühling an mit Eichhörnchenfutter versorgen. So gewöhnen sich die aktiven Nager an das Futterangebot und vor allem bei der Aufzucht von Jungtieren hilft das Zusatzfutter. Weiter legen sich die Eichhörnchen in dieser Zeit bereits Futterdepots für den Winter an. Füttern Sie jedoch nur kleine Portionen.
- Schützen Sie das Futter vor Nässe, entfernen Sie regelmäßig Futterreste und säubern Sie die Futterstelle.
- Jungtiere benötigen Nüsse ohne Schale. Daher sind neben dem Angebot ganzer Nüsse auch Futtermischungen von großer Bedeutung.

Qualität bei Pflanzen-Kölle ist für mich, dass die Ware hält was sie verspricht.
Fakten zu Manfred Mayer:
- Ausbildung: Landmaschinenmechaniker / Handelsfachwirt
- Im grünen Bereich tätig seit: 2002
- Bei Pflanzen-Kölle seit: 2005
- Aufgaben: Warengruppenleiter Technik, Outdoor & Zoo, stellvertretender Filialleiter
- Für diese Pflanze schlägt mein Herz: Citrus, Oliven, Palmen und Rasen
- Nachhaltigkeit bei Pflanzen-Kölle ist für mich: Ressourcen- und Klimaschutz und nachhaltige Sortimente















